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| Konzertnachtrag |
| Eingetragen von: |
Dorothea Zwerg |
| Homepage: |
http://www.musicanta.de |
| Datum: |
26.08.2010 20.42 Uhr |
Hallo Lars, ich wollte mich auch hier nochmal ganz kurz für das wirklich wunderbare Konzert bedanken!!! Natürlich war es allein schon eine Freude, euch mal wieder zu sehen, nach so langer Zeit, aber ihr habt fabelhaft musiziert, mit soviel Herzblut, Harmonie und Schauspielkunst - es war ein Hochgenuss!! Es ist auch schön, zu sehen, dass ihr trotz der Professionalität nicht die Bodenhaftung verloren habt. Behaltet euch das bei!!!!
Nebenbei fand ich es toll, dass ihr Origninalsprache gesungen habt!
So, nun genug gelobt - aber etwas anderes kann ich zu dem Konzertabend einfach nicht anmerken!
Einen guten Start in die neue Woche und weiterhin soviel Erfolg und Freude mit der Musik! Ich behalte dich im Auge ;-)
Herzliche Grüße, Dorothea
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| Cividale online... |
| Eingetragen von: |
Adele Gaggia |
| Datum: |
14.04.2010 20.30 Uhr |
Der eindrucksvolle Lieder-Abend ist mir noch lange bei geblieben....und auch das gesellige Abendessen nachher. Es war schön, dich kennen zu lernen. Und ich möchte euch Fröhliche Ostern wünchen! .......to speak in German is not a problem, but writing it is another thing! And as I know you do understand English perfectly, I go on in English! As I said, that "magic" evening remained with me for days and afterwards I also visited your web-site to know a bit more about you. My compliments! It's really well done and gives a very good view of all your activities! I wish you all the best for your carreer and for your both, too, hoping to see you again here in Cividale soon.
With my warmest greetings,
Adele Gaggia
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| Der Frühling R. M. Rilke |
| Eingetragen von: |
N. E. H. Sebastian |
| Datum: |
27.03.2010 16.06 Uhr |
Der bitterkalte Winter ist vorbei, auch wenn in Italien noch einmal die Winterreise auf dem Programm steht. Rilke schreibt:
Frühling ist wiedergekommen. Die Erde
ist wie ein Kind, das Gedichte weiß;
viele, o viele
Für die Beschwerde
langen Lernens bekommt sie den Preis.
Streng war ihr Lehrer. Wir mochten das Weiße
an dem Barte des alten Manns.
Nun, wie das Grüne, das Blaue heiße,
dürfen wir fragen; sie kanns, sie kanns!
Erde, die frei hat, du glückliche, spiele
nun mit den Kindern. Wir wollen dich fangen,
fröhliche Erde. Dem Frohsten gelingts.
O, was der Lehrer sie lehrte, das Viele,
und was gedruckt steht in Wurzeln und langen
schwierigen Stämmen: sie singts, sie singts!
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| Die Winterreise |
| Eingetragen von: |
Nila S. |
| Datum: |
28.01.2010 16.42 Uhr |
Winter, wirklich bitterkalter Winter in Berlin. Nach mehr als zwei Wochen ohne Sonne endlich wieder Sonnenschein. Und am Abend dann in der hell erleuchteten Auenkirche die Winterreise von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller. Das war das I- Tüpfelchen. Ich hörte Die Winterreise nun zum dritten Mal und war wieder völlig hingerissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemand mit mehr Gefühl und Einfügungsvermögen singen könnte. Eine Marathonleistung, 24 Lieder ohne Pause. Auch die Klavierbegleitung war exzellent. Die phänomenale Akustik der Auenkirche machte die gedruckten Liedtexte fast überflüssig, so deutlich war der Gesang zu verstehen. Alles danach noch einmal zu lesen, vertiefte das Erlebte noch. Besonders ans Herz gegangen ist mir der zweite Vers aus Wasserflut: Wenn die Gräser sprossen wollen ... mit der schmelzenden Melodie. Tragisch finde ich, dass Wilhelm Müller wohl nicht mehr erlebt hat, wie seine Liedtexte klangen. Er starb bereits ganz jung 1827, als Schubert, der ein Jahr später ebenfalls in seinen besten Jahren das Zeitliche segnete, mit den Liedern durch die Konzertsäle tourte. Diese Tiefe in Worten und Musik von zwei so jungen Künstlern, berührt. Dass die Zeitspanne vom Dichten und Komponieren (Greises Haupt) so kurz sein sollte, hatten sie sich wohl nicht vorgestellt. Mögen dieser Winterreise noch viele Zuhörer beschieden sein.
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| Festliches Weihnachtskonzert |
| Eingetragen von: |
Maria Steinwehr |
| Datum: |
20.12.2009 18.31 Uhr |
Festliches Weihnachtskonzert des Vokalensemble Demmin am 19.12.2009 in der Konzertkirche Neubrandenburg.
An meinem gestrigen 28. Geburtstag hatten meine Eltern mir eine Karte für das Weihnachtskonzert des Vokalensemble Demmin unter der Leitung von Stefan Richter, dem ehemaligen Leiter der Spezialklassen für Musikerziehung am Goethe- Gymnasiums Demmin, geschenkt. Ich war schwer begeistert von dem gelungenen Konzerterlebnis. Für dieses wahrscheinlich einmalige Konzert waren die Ehemaligen aus aller Welt angereist. Die etwa 40 Mitglieder des Vokalensembles wechselten sich mit den Solisten Lars Grünwoldt, Mandy Bruhn und Birger Radde ab oder begleiteten sie. Musikalisch wurden alle vom Preußischen Kammerorchester Prenzlau, welches angeführt wurde von der Konzertmeisterin Aiko Ogata an der Violine, begleitet. Es war wirklich bewegend, was meine ehemaligen Schulfreunde und Bekannten dort an diesem winterlichen Abend absolvierten. In Neubrandenburg war es mit Minus 14 Grad Celsius knackig kalt. Vorgetragen wurden Stücke aus dem bekannten Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, wie Jauchzet, frohlocket und Ach mein herzliebes Jesulein. Lars Grünwoldt glänzte mit "Großer Herr und starker König aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, Mandy Bruhn mit dem Stück Hodie christus natus est von Jürgen Golle und Benedictus aus der Messe G- Dur von Franz Schubert. Birger Radde glänzte zudem mit seinen Stücken Puer natus in Betlehem von Johann Stadlmayer, Susani einem Volkslied und der Arie Ja es sollen wohl Berge weichen aus Elias von Felix Mendelsohn- Bartholdy. Alle drei Solisten trugen kurz vor Ende des Konzertes noch das Benedictus von Franz Schubert vor. Als kröhnenden Abschluss und aus alter Tradition des Goethe-Gymnasiums wurde noch das bekannte Weihnachtslied Tausend Sterne sind ein Dom vorgetragen, welches mich auch zu Tränen rührte. Am Ende gab es tosenden Applaus und Bravo- Rufe vom Publikum, so dass es sogar noch zwei Zugaben gab. Lars Grünwoldt sang noch einmal "Herbei o ihr Gläubigen" und das Vokalensemble verabschiedete sich mit dem Stück Wie soll ich dich empfangen. Vielleicht gibt es ja bald nochmal so ein wundervolles Konzert der Ehemaligen...
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| Mozart |
| Eingetragen von: |
W.A. |
| Datum: |
01.12.2009 22.47 Uhr |
Da der Tod, genau zu nehmen, der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht alleine nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes. Und ich danke Gott, dass er mir das Glück gegönnt, hat, mir die Gelegenheit Sie verstehen mich zu verschaffen, ihn als den Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen.
Ich lege mich nie zu Bette, ohne zu bedenken, dass ich vielleicht, so jung als ich bin, den anderen Tag nicht mehr sein werde, und es wird doch kein Mensch von allen, die mich kennen, sagen können, dass ich im Umgange mürrisch oder traurig wäre. Und für diese Glückseligkeit danke ich alle Tage meinem Schöpfer und wünsche sie von Herzen jedem unserer Mitmenschen.
Mozart an seinen Vater, 4. April 1787
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| Herzerwärmendes im November |
| Eingetragen von: |
Nila |
| Datum: |
14.11.2009 13.43 Uhr |
Der Winter mag kommen, trotz Dunkelheit, Schmuddelwetter und Tristesse, nachdem ihm im blauen Salon der Kreuzkirche in Schmargendorf so ein bewegender Empfang bereitet wurde durch die beiden Interpreten der Winterreise. Es war wieder ein Genuss für alle Konzertbesucher und auch für mich und Engelbert. Danke.
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| Horchen was Bach zu sagen hat |
| Eingetragen von: |
Rose Ausländer |
| Datum: |
06.11.2009 23.46 Uhr |
Die Herzschläge nicht zählen
Delphine tanzen lassen
Länder aufstöbern
Aus Worten Welten rufen
Horchen was Bach zu sagen hat
Tolstoi bewundern
Sich freuen
Trauern
Höher leben
Tiefer leben
Noch und noch
Nicht fertig werden
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| *Herbsttag* |
| Eingetragen von: |
Rainer-Maria Rilke |
| Datum: |
26.10.2009 23.31 Uhr |
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
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| Ich freue mich schon... |
| Eingetragen von: |
R.B. |
| Datum: |
26.10.2009 23.27 Uhr |
Lieber Lars Grünwoldt, übrigens war ich ganz begeistert von Ihrer Magelone im Berliner Konzerthaus (besonders nachdem Matthias Goerne im Kammermusiksaal sehr entäuscht hat - ich habe Sie im Publikum aus der Ferne gesehen). Demnächst komme ich mit Freunden im November in die Auenkirche, um wieder Ihre Winterreise zu hören. Ich freue mich schon richtig. Liebe Grüße, Rhodes
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